Referenz 025 – Ab in den Keller!
| Technische Daten | ||
| Tragfähigkeit | 1.500 | kg |
| Plattformlänge | 2.950 | mm |
| Plattformbreite | 1.250 | mm |
| Nutzhub | 1.900 | mm |
| Leistung | 2,20 | kW |
| Hubzeit | ca. 36 | s |
| Senkzeit | ca. 36 | s |
| Spannung | 400 | V |
Niemand wünscht sich für seinen Fußballverein den Abstieg, doch in der Welt der Waren ist er oftmals erforderlich. Besonders wenn es darum geht, den vorhandenen Raum optimal zu nutzen, ist es wichtig, einen bequemen Zugang zu schaffen.
Auch bei unserem Kunden sollten die Arbeitsabläufe geändert und effizienter ausgeführt werden. Ein zentraler Fokus lag auf der Verbesserung der Warenanlieferung für die Küche des Seniorenzentrums. Bisher war es erforderlich, die Waren mühsam über die schmalen Kellergänge auf der anderen Gebäudeseite bis zur Küche zu transportieren. Dies sollte durch den Einbau eines stationären Hubtisches erleichtert werden.
Die Einbausituation
Um wertvollen Innenraum zu sparen, befindet sich der Hubtisch im Außenbereich. Standardmäßig sind die Plattform, der Unterrahmen sowie die Haltestellentüren im Freien feuerverzinkt, um dauerhaften Schutz gegen Witterungseinflüsse zu gewährleisten. Ebenso ist die Elektrik in der Schutzklasse IP65 ausführt.
Schließlich soll unser Kunde lange Freude an seinem Scherenhubtisch haben und sich nicht in ein paar Jahren über abgeplatzten Lack und erste Roststellen ärgern.
Bei der Installation des Antriebsaggregats mussten wir besondere Vorsicht walten lassen. Obwohl das Aggregat in einem Bereich montiert wurde, der vor Regen geschützt ist, kann sich bei extremen Wetterbedingungen Wasser auf dem Boden ansammeln. Um Risiken zu vermeiden, haben wir das Aggregat mithilfe einer Wandhalterung etwa 10 bis 20 cm über dem Boden angebracht. Zusätzlich wurde eine Blechabdeckung installiert, um sowohl das Aggregat als auch die Steuerung vor Feuchtigkeit zu schützen und gleichzeitig die Lärmemission zu minimieren.
Die Sicherheitsmaßnahmen
Bei Scherenhubtischen mit vorliegender Einbausituation gibt es vor allem zwei Risiken:
- Jemand stürzt von der oberen Haltestelle herab, während sich die Plattform unten befindet.
- Jemand gelangt unbemerkt unterhalb des Scherenhubtisches und die Plattform wird anschließend abgesenkt.
Um diese Risiken auszuschließen zu können, setzen wir an den Haltestellen elektromechanisch gesicherte Zugangstüren ein. Diese können nur geöffnet werden, wenn sich der Hubtisch in der jeweiligen Hubposition befindet. Zudem führen unsichere Anlagenzustände (wie beispielsweise eine manuelle Entriegelung) zum sofortigen Stopp des Hebetisches.
Damit durch die Zugangstüren keine Quetsch- und Scherstellen entstehen, müssen sie mit geschlossenen Feldern ausgeführt werden. Nicht, dass sich jemand die Finger oder Füße verletzt, während die Last oder der Hubtisch vorbeifährt.
Normalerweise verwenden wir hierfür bandverzinkte Bleche, die komplett geschlossen sind. Um die Anlage optisch aufzulockern, wurde allerdings Lochblech eingesetzt. Selbstverständlich mit einer Maschenweite, die ein Durchstecken von Fingern zuverlässig ausschließt.
